Archivnachweise

<< zurück

Pickhuhns Geburtstag (49'27'')

Fernsehspiel in der Regie von Joachim Loeb: Pickhuhn möchte an seinem Geburtstag das Geschenk seiner Frau, einen Schmalfilmprojektor, vorführen. Geladen sind wichtige CDU-Fraktionskollegen. Als er bemerkt, dass er ein Fabrikat der VEB Optischen Werke Dresden aus der „so genannten DDR“ in den Händen hält, versucht er, ihnen den Projektor vorzuenthalten. Da dies nicht gelingt, gibt er vor, sich das Gerät von Kollege Brandstetter geliehen zu haben, von dem er weiß, dass dieser dem Etikett nach aus der „Ostzone“ stammende Unterhosen trägt. Der Parteifreund Dr. Lehmann gibt sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden und bringt das Thema bei der nächsten Fraktionssitzung zur Sprache. Pickhuhn versucht dem empörten Brandstetter die Situation zu erklären. Dieser verlangt eine Ehrenerklärung und schlägt vor, die Leihgabe des Projektors durch einen Altwarenhändler bescheinigen zu lassen. Schlussendlich gelingt es Pickhuhn, sich mithilfe von Zusagen an einige Fraktionsmitglieder  und einer gefälschten Leihquittung aus der misslichen Lage zu befreien. Allerdings kommt ihm der Fehltritt seiner Frau teuer zu stehen, da der Fotohändler das Gerät nur für einen verminderten Preis zurücknimmt und der Altwarenhändler ebenfalls die Ursprungssumme des Projektor fordert. Dr. Lehmann wird der Verleumdung bezichtigt. Als er kurz darauf ebenfalls einen Schmalfilmprojektor kaufen möchte, ersteht er das zurückgegeben Gerät, nun ohne Markenname.

<< zurück