Der Friede darf nicht warten

 

Der Friede darf nicht warten bis Kriegsgeschrei ertönt

und unter Nazistiefeln die Erde wieder dröhnt.

Die Nazigenerale von altem Schrot und Korn

trifft nun mit einem Male des freien, des freien Volkes Zorn.

 

Wir sagen Schloss und Steine, das ist der Welten Lauf.

Es platzen ihre Pläne wie Seifenblasen auf.

Als Lunte sollte dienen der Frontstadt Pulverfass.

Doch eh sie sich versehen, ist schon ihr, ist schon ihr Pulver nass.

 

Wir haben nicht verschlafen des Friedens rechte Zeit.

Den Frieden zu beschützen, sind immer wir bereit.

Das ist die rechte Lehre, die diesmal sie gekriegt,

damit sie gut begreifen, der Friede, der Sozialismus siegt. 

 

Komponist: Walter Kubiczeck. Text von Günter Hansel. Es singt der Chor der Kampfgruppe des Staatlichen Rundfunkkomitees Wie schon der Untertitel „Kampflied zum 13. August 1961“ nahelegt, soll mit diesem Lied der Zusammenhalt und das gemeinsame Eintreten für die „sozialistische Zukunft“ forciert werden. Der „Zorn des freien Volkes“ habe zum Mauerbau geführt und den „Nazigenerälen“ Einhalt geboten.