Archivnachweise

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Im August in Berlin (1'58")

Komponist und Texter: Max Spielhaus. Es singt Günther Haack. Das Lied übermittelt eine euphorische Festtagslaune, die vermeintlich nach der Grenzschließung in Ostberlin herrscht. Diesem freudigen Duktus werden im Text sogleich auch „Brandts und Lemmers Hassmelodien“ gegenübergestellt. Die mitunter sehr brutale Realität der Berliner Augusttage wird euphemistisch im flapsigen Refrain angedeutet: Wer die „gute und wieder reine Luft“ trüben will, „kriegt eine auf den Hut“.

Endlich mal atmen (2'16")

Komponist und Texter: Max Spielhaus. Es singt Günther Haack. In diesem schmissigen Song mit Schlagerqualitäten wird die Freude über die „befreite Stadt“ besungen. Er entstand gute zwei Wochen nach der Grenzschließung. Es wird die Metapher von der „endlich reinen Luft“ bemüht – „Luft, die vom brand(t)igen Ami befreit“. Den Abschluss bildet eine strahlende Zukunftvision von einem vereinigten sozialistischen Berlin ohne Brandt und Lemmer, das „so schön wie nie“ werde.

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