Archivnachweise

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Hoppla, jetzt kommt Willy: Ein Leben für die Gunst (21'00")

Die Sendung wurde zum ersten Mal am 13. Dezember 1959 ausgestrahlt und am 15. August 1961 unangekündigt um 22.38 Uhr wiederholt. Es handelt sich um eine Glosse über Willy Brandt (Regierender Bürgermeister West-Berlin) mit Trickdarstellungen, die Brandt als "Frontstadt-Bürgermeister" porträtieren. Rechtehinweis: Ausschnittsweise Verwendung ist rechtlich eingeschränkt.

Sondersendung (17'23")

Vor dem ersten Strafsenat des Obersten Gerichts der DDR müssen sich
westdeutsche Bürger am zweiten Verhandlungstag wegen des Vorwurfs des Menschenhandels und der Spionagetätigkeit verantworten. Rechtehinweis: Persönlichkeitsrechte der Angeklagten und Zeugen sind zu bewerten.

Treffpunkt Berlin (38'44")

Sondersendung des Treffpunkts Berlin zum Beschluss des Ministerrates der DDR zur Errichtung einer Mauer an der Staatsgrenze zwischen DDR und BRD.  Diskussionsschwerpunkte: Zu den Ereignissen vom 13. August 1961 an der Grenze zwischen BRD und DDR. Zu Maßnahmen der Grenzsicherung. Über Hintergründe, die zum Mauerbau geführt haben. Zu Störmanövern aus der BRD als Antwort auf das Angebot aus der DDR zum Abschluss eines Friedensvertrages. Zur Rede von Walter Ulbricht im Kabelwerk Oberspree in Berlin mit dem Ausspruch "Das Maß ist voll!" Zur Kriegshetze in der BRD als Ursache für den Mauerbau. Zur Erklärung der Warschauer Vertragsstaaten. Über West-Berlin als Störzentrum gegen die DDR und die Warschauer Vertragsstaaten. Zur Rechtslage in der DDR. Zur politischen Weltlage im Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen. Zum Ausverkauf der nationalen Interessen als Ursache für den Mauerbau. Zur optimistischen Aufbruchstimmung am 13. August 1961 in der DDR.

Das aktuelle Gespräch (28'18")

Gesprächsrunde anläßlich der Regierungsmaßnahme der DDR mit Emil Dusiska (Mitarbeiter des ZK der SED), Heinrich Meier (Mitglied Parteivorstand der National-Demokratischen Partei Deutschlands, NDPD), Heinz Neukrantz (Vorsitzender des Bezirksvorstandes des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes, FDGB, Berlin), Hans Reichelt (Minister für Land- und Forstwirtschaft, Mitglied des Präsidiums des Parteivorstandes der Demokratischen Bauernpartei Deutschlands, DBD), Max Sefrin (stellv. Vorsitzender des Ministerrates der DDR, Mitglied des Präsidiums des Hauptvorstandes der CDU, Minister für Gesundheitswesen) und Max Suhrbier (stellv. Vorsitzender des Ministerrates der DDR, Vorsitzender der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands, LDPD). Als Moderator leitet Horst Brasch (Vizepräsident des Nationalrates der Nationalen Front des demokratischen Deutschlands) das Gespräch.

Sonderbericht: Kommentar von Fritz Möllendorf (2'50")

Kommentar von Fritz Möllendorf zum 13. August 1961 unter besonderer
Berücksichtigung der positiven Auswirkungen der Maßnahmen der DDR auf West-Berlin und die friedliebenden West-Berliner.

Sondersendung mit Wolfgang Stein (6'30")

Die aktuelle Sondersendung zum 13. August 1961 enthält ein Gespräch Walter
Ulbrichts mit Arbeitern und Soldaten der Nationalen Volksarmee auf einer Berliner Straße über die Maßnahmen der DDR zur Sicherung des Friedens und zur Stärkung des Landes. Die Beteiligten drücken ihre Zustimmung aus.

Sondersendung (16'06")

Bericht von einem Spionageprozeß, der Anfang August 1961 in Ost-Berlin stattfindet. Es sind vier Männer und eine Frau wegen Spionage gegen die DDR und Abwerbung von qualifizierten DDR-Bürgern angeklagt. Ein französischer Agent ist mit seiner Ehefrau in die DDR übergesiedelt und sagt u.a. über Abwerbung für die Fremdenlegion aus. Rechtehinweis: Persönlichkeitsrechte der Angeklagten und Zeugen sind zu bewerten.

Sonntag, der 13. (5'39")

In drei Szenenfolgen stellen die Kabarettisten Werner Troegner, Gert Andreae und Ingeborg Nass satirisch die Auswirkungen der Maßnahmen der DDR vom 13. August 1961 auf die Wechselstubenbesitzer im Westen dar. 

Sondersendung Grote (8'53")

Kommentar über die Maßnahmen der DDR am 13. August 1961, einschließlich eines Filmberichts über die "normale" Situation an den Grenzübergängen in Berlin und die Schließung des Brandenburger Tores für den Durchgang nach einer Kundgebung auf West-Berliner Seite.

Sonderbericht - Eisler (15'00")

Gerhart Eisler  (stellvertretender Vorsitzender des Staatlichen Rundfunkkomitees der DDR) appelliert in seiner Ansprache an die West-Berliner Zuschauer,  Verständnis für die Regierungsmaßnahme der DDR (dem Bau der Berliner Mauer) aufzubringen und sich nicht durch die Berichterstattung der westlichen Medien und West-Berliner Politikern beeinflussen zu lassen.

Gefährliche Spielereien mit Uniformen und Emblemen (25'29")

Unter dem oben angeführten Titel einer Sendung im BRD-Fernsehen setzt sich Oberst Hajo Herbell, militärpolitischer Kommentator der Zeitung "Neues Deutschland", mit den militaristischen Umtrieben in der BRD auseinander. Rechtehinweis: Ausschnittsweise Verwendung ist rechtlich stark eingeschränkt.

Vaterländischer Verdienstorden an Landesbischof Mitzenheim (13'54")

Empfang von Landesbischof Moritz Mitzenheim (evangelisch-lutherische Kirche Thüringen) bei Walter Ulbricht (Staatsratsvorsitzender). Anläßlich des am 17.08.1961 stattfindenden 70. Geburtstages des Landesbischofs Mitzenheim, wird ihm der Vaterländischen Verdienstorden in Gold verliehen.  In seiner Laudatio weist Ulbricht auf die Verdienste von Mitzenheim bei der positiven Gestaltung der Beziehungen zwischen den staatlichen Organen der Deutschen Demokratischen Republik und den evangelischen Landeskirchen hin sowie auf die Mitarbeit der Christen beim Aufbau des Sozialismus in der DDR.

Rede von Walter Ulbricht (72'11")

Ansprache von Walter Ulbricht (erster Sekretär des ZK der SED und
Staatsratsvorsitzender) an die Bevölkerung der DDR und an die Bevölkerung in Westdeutschland und West-Berlin.  Ulbricht dankt in seiner Rede denjenigen, die am 13. August beim Mauerbau mitgeholfen haben und begründet die Regierungsmaßnahme, die in erster Linie der Sicherung des Friedens diene und notwendig war, um Berlin als Hauptstadt der DDR und die DDR selbst zu schützen.

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