Archivnachweise

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Pickhuhns Geburtstag (47'23'')

Hörspiel von Walter Karl Schweickert: Frau Pickhuhn schenkt ihrem Mann, CDU-Landtagsabgeordneter und Dentist, zum Geburtstag einen Schmalfilmprojektor. Pickhuhn freut sich über das erstklassige Gerät bis er bei den Vorbereitungen für die Filmvorführung anlässlich der Geburtstagsfeier entdeckt, dass es sich um ein Produkt der VEB Optische Werke Dresden handelt. Da er Mitglieder seiner Fraktion geladen hat, beginnt er verzweifelt, den Besitz des "Ostzonen-Bildwerfers" von sich zu weisen. Doch seine Ausrede, Fraktionsmitglied Brandtstetter habe ihm das Gerät geliehen und der Versuch, Brandtstetters "Vergehen" herunterzuspielen, empören Dr. Lehmann, so dass man im Streit auseinandergeht und Lehmann das Thema in der folgenden Fraktionssitzung zur Sprache bringt. Unter vier Augen versucht Pickhuhn dem ahnungslosen Brandstetter alles zu erklären und droht mit seinem vom Dienstmädchen erworbenen Wissen, Brandstetter trage Unterwäsche aus der DDR. Brandstetter aber verlangt eine Ehrenerklärung vor der Fraktion und schlägt vor, sich die Leihgabe des Projektors von einem Altwarenhändler quittieren zu lassen. Pickhuhn beschafft sich eine nicht billige Scheinquittung und gibt den Projektor unter Verlust an das Fotogeschäft zurück. Unter Zusicherung von Gegenleistungen erreicht er die Unterstützung der anderen Geburtstagsgäste. Lehmann erhält vor der Fraktion eine Rüge wegen Verleumdung. Einige Tage später lädt Lehmann zu einem Filmabend. Kurz zuvor hatte er im Fotogeschäft den von Pickhuhn zurückgebrachten Schmalfilmprojektor erworben - inzwischen ohne VEB-Markenzeichen. 

Pickhuhns Geburtstag (49'27'')

Fernsehspiel in der Regie von Joachim Loeb: Pickhuhn möchte an seinem Geburtstag das Geschenk seiner Frau, einen Schmalfilmprojektor, vorführen. Geladen sind wichtige CDU-Fraktionskollegen. Als er bemerkt, dass er ein Fabrikat der VEB Optischen Werke Dresden aus der „so genannten DDR“ in den Händen hält, versucht er, ihnen den Projektor vorzuenthalten. Da dies nicht gelingt, gibt er vor, sich das Gerät von Kollege Brandstetter geliehen zu haben, von dem er weiß, dass dieser dem Etikett nach aus der „Ostzone“ stammende Unterhosen trägt. Der Parteifreund Dr. Lehmann gibt sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden und bringt das Thema bei der nächsten Fraktionssitzung zur Sprache. Pickhuhn versucht dem empörten Brandstetter die Situation zu erklären. Dieser verlangt eine Ehrenerklärung und schlägt vor, die Leihgabe des Projektors durch einen Altwarenhändler bescheinigen zu lassen. Schlussendlich gelingt es Pickhuhn, sich mithilfe von Zusagen an einige Fraktionsmitglieder  und einer gefälschten Leihquittung aus der misslichen Lage zu befreien. Allerdings kommt ihm der Fehltritt seiner Frau teuer zu stehen, da der Fotohändler das Gerät nur für einen verminderten Preis zurücknimmt und der Altwarenhändler ebenfalls die Ursprungssumme des Projektor fordert. Dr. Lehmann wird der Verleumdung bezichtigt. Als er kurz darauf ebenfalls einen Schmalfilmprojektor kaufen möchte, ersteht er das zurückgegeben Gerät, nun ohne Markenname.

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